Omega 3 Fettsäuren – Wirksamer Schutz für Herz und Nerven

Omega 3 klingt futuristisch, ist aber keineswegs eine Erfindung der Neuzeit, sondern ein wichtiger Bestandteil unseres Körpers. Die lebensnotwendigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren Eicosapentaen- und Docosahexaensäure müssen allerdings von außen zugeführt werden, da unser Körper sie nicht selber produziert. Die Lebensmittel, die Omega 3 Fettsäuren enthalten, stehen nicht zwangsläufig auf unserer Speisekarte: Weißer Thunfisch, Lachs, Sardellen, Sardinen, Makrelen, Hanföl, Walnussöl, Rapsöl, Algen. Ärzte und Ernährungswissenschaftler raten daher, auf Nahrungsergänzungen zurückzugreifen, um den durchschnittlichen Bedarf eines Erwachsenen von 200 Milligramm bis 3,8 Gramm täglich zu decken.

Unsere Zellmembrane bestehen zu einem Teil aus Omega 3 Fettsäuren (Eicosapentaen- und Docosahexaensäure). Auch im Gehirn, in der Netzhaut des Auges und in den Nerven sind Omega 3 Fettsäuren unverzichtbar.  Ein Omega 3 Mangel wirkt sich in vielerlei Hinsicht negativ aus. Die regelmäßige Zufuhr hingegen kann Herzkrankheiten vorbeugen, Depressionen und Schlaganfällen zuvorkommen und sogar Hyperaktivitätsstörungen bei Kindern, neurologische und psychische Erkrankungen lindern. Wissenschaftler und Experten sind sich über die positive und lebenswichtige Funktion der Omega-3-Fettsäuren einig.

Omega 3 für ein gesundes Herz
Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren senken den Cholesterinspiegel und beugen Herzrhythmusstörungen vor. Durch ihre stabilisierende Wirkung können sogar Herzinfarkte verhindert werden.

Omega 3 beugt Schlaganfall und Alzheimer vor
Untersuchungen haben ergeben, dass Erwachsene, die auf die regelmäßige Einnahme von Omega 3 Fettsäuren achten, wesentlich seltener einen ischämischen Schlaganfall erleiden. Auch das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, sinkt bei einem ausreichenden Omega-3-Fettsäure-Spiegel.

Omega 3 kann Depressionen verhindern
Man hat festgestellt, dass ein Omega 3 Mangel im Zusammenhang mit Depressionen und anderen psychischen Krankheiten steht. Das Krankheitsbild der Schizophrenie geht oft mit einem Mangel an Eicosapentaen- und Docosahexaensäure einher.

Omega 3 Fettsäuren in der Schwangerschaft
Schwangere sollten besonders auf eine ausreichende Einnahme der Fettsäuren achten, denn die Gehirnentwicklung, die Entwicklung der Sehfunktionen und Nerven des Babys hängen davon ab. Eine Wochenbettdepression tritt ebenfalls seltener auf, wenn der Omega 3 Spiegel stimmt.

Omega 3 im Einsatz gegen ADHS
Omega 3 Fettsäuren sorgen dafür, dass im Gehirn ausreichend Dopamin verfügbar ist. Hyperaktive Kinder und solche mit Aufmerksamkeitsdefizit werden daher langfristig mit Omega 3 Fettsäuren als Nahrungsergänzung versorgt. Das Krankheitsbild kann dadurch in vielen Fällen deutlich abgeschwächt werden.

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